Auf einen Blick
- 124 Begriffe von A bis Z – jeweils in ein, zwei Sätzen erklärt.
- Zu jedem Begriff führt ein Link zum ausführlichen Artikel mit Beispielen aus unseren Objekten.
- Tippen Sie ins Suchfeld – die Liste filtert sofort. Oder springen Sie über die Buchstaben.
Begriffe von A bis Z
A
- Abgeschlossenheitsbescheinigung
- Bestätigung der Baubehörde, dass Ihre Wohnung baulich in sich abgeschlossen ist – mit eigener Eingangstür und eigenem Bad. Erst damit kann ein Haus in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt werden. In Offenbach finden Sie sie in den Unterlagen jedes Exposés. → Diese Unterlagen bekommen Sie vor dem Kauf
- Abschreibung (AfA)
- Absetzung für Abnutzung: Die Kosten des Gebäudes werden über die Nutzungsdauer verteilt und jedes Jahr als Werbungskosten abgezogen (§ 7 EStG). Der Boden wird nicht abgeschrieben. → AfA und Abschreibung
- Altbau
- Haus, das schon viele Jahrzehnte steht. Für Gebäude von vor 1925 sieht das Gesetz 2,5 % AfA vor; mit Gutachten zur Restnutzungsdauer kann sie höher sein – z. B. Offenbach (1905) 8,33 %, Knauerstraße 13 (1900) 5,5 %. → Restnutzungsdauer und Denkmal-AfA
- Anfangstilgung
- Der Teil der Rate, der im ersten Jahr die Schulden senkt – in Prozent des Darlehens. In unseren Exposés: 1,5 %. Weil die Zinsen sinken, steigt der Tilgungsanteil jedes Jahr. → Annuität verstehen
- Annuität
- Gleichbleibende Rate aus Zins und Tilgung. Anfangs ist der Zinsanteil groß, mit jeder Rate wächst der Tilgungsanteil. → Annuität verstehen
- Anschaffungsnebenkosten
- Grunderwerbsteuer, Notar für den Kaufvertrag und Grundbuch für die Eigentumsumschreibung. Sie werden auf Gebäude und Boden verteilt; der Gebäudeteil wird über die AfA abgeschrieben. → Kaufnebenkosten
- Anschlussfinanzierung
- Neuer Vertrag für die Restschuld, wenn die Zinsbindung endet – bei derselben oder einer anderen Bank. → Zinsbindung und Anschluss
- Auflassungsvormerkung
- Eintrag im Grundbuch kurz nach dem Notartermin. Er sichert Ihren Anspruch auf das Eigentum, bis Sie als Eigentümer eingetragen sind. → Notar und Grundbuch
- Aufteilungsplan
- Bauzeichnung, die zeigt, welche Räume zu Ihrer Wohnung gehören und welche allen gemeinsam. Ihre Wohnung hat darin eine Nummer – dieselbe wie im Kaufvertrag. Einen Ausschnitt zeigen wir in jedem Exposé. → Diese Unterlagen bekommen Sie vor dem Kauf
B
- Baujahr
- Jahr, in dem das Haus gebaut wurde. Es bestimmt den gesetzlichen AfA-Satz (vor 1925: 2,5 %, danach 2 %, fertig ab 2023: 3 %). Genauso wichtig ist, was seitdem modernisiert wurde – das steht im Exposé. → AfA und Abschreibung
- Bauträger
- Unternehmen, das Wohnungen baut oder saniert und verkauft. Bei unseren Objekten ist er Verkäufer und gibt die Mietgarantie im Kaufvertrag. → Der Ablauf bei uns
- Belastungsvollmacht
- Erlaubnis im Kaufvertrag, dass Ihre Bank ihre Grundschuld schon eintragen lassen darf, bevor Sie Eigentümer sind. So kann die Bank den Kaufpreis rechtzeitig auszahlen. → Notar und Grundbuch
- Beleihungsauslauf
- Wie hoch der Kredit im Verhältnis zum Wert ist, den die Bank ansetzt. Je niedriger, desto bessere Konditionen gibt es meist. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
- Beleihungswert
- Der vorsichtige Wert, den die Bank für Ihre Wohnung ansetzt – meist etwas unter dem Kaufpreis. Daraus und aus Ihrer Bonität ergeben sich Zins und Kredithöhe. Bei unseren Objekten ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital möglich. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
- Betriebskosten (umlagefähig)
- Laufende Kosten wie Heizung, Wasser, Müll oder Hausstrom, die Sie nach der Betriebskostenverordnung auf den Mieter umlegen dürfen. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Beurkundung
- Der Notar liest den Kaufvertrag vor, alle unterschreiben. Erst damit ist ein Immobilienkauf wirksam (§ 311b BGB). → Notar und Grundbuch
- Bodenrichtwert
- Durchschnittlicher Wert des Bodens je m² in einer Lage, ermittelt vom Gutachterausschuss. Hilft, den Gebäudeanteil am Kaufpreis zu prüfen. → AfA und Abschreibung
- Bodenwert
- Wert des Grundstücksanteils, der zu Ihrer Wohnung gehört. Er wird nicht abgeschrieben – nur das Gebäude. Beispiel Knauerstraße 11, WE 5: rund 17.007 € bei 37/1.000 Miteigentumsanteil. → AfA und Abschreibung
- Bonität
- Ihre Kreditwürdigkeit: Einkommen, bestehende Raten, Schufa. Die Bank prüft sie vor jedem Kredit. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
- Bruchteilseigentum
- Sie kaufen zu zweit und stehen beide mit einem Anteil im Grundbuch, etwa je 1/2. Miete, Kosten und Steuervorteil werden nach den Anteilen aufgeteilt. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
- Bruttomietrendite
- Jahreskaltmiete geteilt durch den Kaufpreis, in Prozent. Ohne Kosten und Steuern – eine schnelle Vergleichszahl. → Mietrendite und Faktor
C
- Cashflow
- Was jeden Monat übrig bleibt oder dazukommt: Miete minus Rate minus Ihre Kosten. Unsere Exposés zeigen ihn vor und nach Steuern – entscheidend für Ihr Budget ist der Betrag nach Steuern. → Tragbarkeit
D
- Darlehensvertrag
- Ihr Kreditvertrag mit der Bank: Betrag, Sollzins, Zinsbindung, Tilgung, Sondertilgung und die Grundschuld als Sicherheit. Lesen Sie ihn vor der Unterschrift in Ruhe – wir begleiten Sie bei der Finanzierung. → Finanzierungszertifikat, Zusage, Darlehensvertrag
- Degressive AfA
- Abschreibung mit festem Prozentsatz vom jeweiligen Restwert – anfangs hoch, dann fallend. Gilt nur für neu gebaute Wohngebäude in einem gesetzlich festgelegten Zeitraum (§ 7 Abs. 5a EStG). → Degressive AfA
- Denkmal-AfA
- Erhöhte Abschreibung für Modernisierungskosten an Baudenkmälern (§ 7i EStG): 8 Jahre je 9 %, danach 4 Jahre je 7 %. → Restnutzungsdauer und Denkmal-AfA
E
- Effektivzins
- Jahreszins mit allen Kosten des Kredits. Zum Vergleich von Angeboten besser geeignet als der Sollzins. → Zinsbindung und Anschluss
- Eigenkapital
- Eigenes Geld, das Sie in den Kauf stecken. Bei unseren Objekten ist eine Finanzierung ohne Eigenkapital möglich – Voraussetzung ist eine gute Bonität, meist ab ca. 2.200 € netto im Monat, besser ab 2.600 €. → Eigenkapital und Kauftag
- Eigentümerversammlung
- Treffen aller Eigentümer eines Hauses, meist einmal im Jahr. Hier wird über Wirtschaftsplan, Reparaturen und Verwalter abgestimmt. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Eigentumswohnung
- Eine Wohnung, die Ihnen allein gehört (Sondereigentum), plus ein Anteil am gemeinsamen Haus (Gemeinschaftseigentum). Sie können sie einzeln kaufen, vermieten und verkaufen. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Einbauküche
- Bei unseren Objekten im Kaufvertrag separat ausgewiesen: Darauf fällt keine Grunderwerbsteuer an, und sie wird über 10 Jahre abgeschrieben. In Weiden kommen Möbel dazu (möbliert). → Kaufnebenkosten
- Einkommensnachweis
- Unterlagen, mit denen die Bank Ihr Einkommen prüft – meist die letzten Gehaltsabrechnungen, Arbeitsvertrag und Steuerbescheid. Gute Voraussetzung: unbefristet angestellt, nicht in der Probezeit, ab ca. 2.200 € netto, besser ab 2.600 €. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
- Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
- Miete minus Werbungskosten (Zinsen, AfA, Verwaltung …). Ein Minus verrechnet das Finanzamt mit Ihrem übrigen Einkommen (§ 21 EStG). → Werbungskosten
- Energieausweis
- Dokument zum Energiebedarf oder -verbrauch eines Gebäudes, Skala von A+ bis H. Bei Verkauf und Vermietung vorgeschrieben (Gebäudemodernisierungsgesetz – GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz/GEG). Baudenkmäler wie Kassel sind von dieser Pflicht ausgenommen. Was am Haus schon gemacht wurde, steht in jedem unserer Exposés. → Die 11 Kriterien der Profis
- Erhaltungsaufwand
- Kosten, um Vorhandenes instand zu setzen – z. B. ein neues Bad. Als Vermieter sofort absetzbar, wenn sie im Kaufvertrag als eigene Leistung nach dem Erwerb ausgewiesen sind. → Erhaltungsaufwand
- Erhaltungsrücklage (Instandhaltungsrücklage)
- Sparbetrag der Eigentümergemeinschaft für Reparaturen am Gemeinschaftseigentum. Steuerlich absetzbar erst, wenn das Geld ausgegeben wird (BFH IX R 19/24). → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Erstvermietungsgarantie
- Zusage des Bauträgers, die kalkulierte Miete bis zur ersten Vermietung zu tragen bzw. die Differenz auszugleichen – am Nordwestring bis zu 12 Monate, in der Knauerstraße 3 Jahre ab Übergabe. → Mietgarantie und Staffelmiete
- Exposé
- Beschreibung einer Wohnung mit allen Zahlen. Unsere Exposés enthalten Monatsrechnung, 10-Jahres-Tabelle, Szenarien und Unterlagen. → So rechnen unsere Exposés
F
- Finanzierungsplan
- Übersicht, woher das Geld für den Kauf kommt und was Sie monatlich zahlen. In unseren Exposés ist das die Monatsrechnung mit Rate, Hausgeld, Miete und Steuervorteil. → Tragbarkeit
- Finanzierungszertifikat
- Unsere kostenlose Vorprüfung: Sie zeigt, welche Größenordnung zu Ihnen passt. Keine Kreditzusage – die gibt nur die Bank. → Der Ablauf bei uns
- Freie Reserve
- Geld auf einem eigenen Konto für Leerstand oder Reparaturen – nicht im Kredit. Wir empfehlen etwa 3.000 bis 10.000 €. → Risiken und Schutz
- Fremdkapital
- Geliehenes Geld – bei der Kapitalanlage der Bankkredit. Erst das Fremdkapital macht den Hebeleffekt möglich. → Der Hebeleffekt
G
- Gebäudeanteil
- Der Teil des Kaufpreises, der auf das Gebäude entfällt. Nur er wird abgeschrieben; der Boden nicht. → AfA und Abschreibung
- Geldwäschegesetz
- Beim Notar weisen Sie sich mit Personalausweis oder Pass aus; Notar und Bank dürfen nach der Herkunft des Geldes fragen. Bar bezahlen dürfen Sie eine Immobilie seit April 2023 nicht mehr (§ 16a GwG). → Notar und Grundbuch
- Gemeinschaftseigentum
- Alles, was allen Eigentümern gemeinsam gehört: Grundstück, Dach, Fassade, Treppenhaus, Leitungen. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Gesamtnutzungsdauer
- Bewertungsgröße nach der Immobilienwertermittlungsverordnung, bei Wohnhäusern 80 Jahre. Daraus und aus Alter und Modernisierung ergibt sich die Restnutzungsdauer. → Restnutzungsdauer und Denkmal-AfA
- Gewerblicher Grundstückshandel
- Verkaufen Sie in wenigen Jahren nach dem Kauf mehr als drei Immobilien, kann das Finanzamt Sie als Händler einstufen – dann wären Gewinne auch nach zehn Jahren steuerpflichtig. Wer langfristig hält, ist in der Regel nicht betroffen; Verkaufspläne besprechen Sie am besten mit Ihrem Steuerberater. → Spekulationssteuer
- Grenzsteuersatz
- Der Steuersatz auf Ihren letzten verdienten Euro. Mit ihm wirkt jeder Euro Werbungskosten. Unsere Beispiele rechnen mit 35 %. → Werbungskosten
- Grundbuch
- Öffentliches Register beim Amtsgericht: Wem gehört die Wohnung, welche Grundschulden lasten darauf? → Notar und Grundbuch
- Grundbuchauszug
- Kopie des Grundbuchblatts Ihrer Wohnung: Wem gehört sie, welche Rechte und Grundschulden sind eingetragen? Den aktuellen Stand sieht der Notar vor dem Termin ein. → Diese Unterlagen bekommen Sie vor dem Kauf
- Grunderwerbsteuer
- Steuer beim Kauf einer Immobilie: 3,5 % in Bayern, 6,0 % in Hessen. Der größte Posten der Kaufnebenkosten. → Kaufnebenkosten
- Grundschuld
- Sicherheit der Bank im Grundbuch. Getilgte Grundschulden können später für eine weitere Finanzierung genutzt werden. → Von einer Wohnung zum Portfolio
- Grundschuldbestellung
- Beim Notar unterschreiben Sie, dass Ihre Bank eine Grundschuld auf die Wohnung eintragen darf. Erst dann zahlt die Bank den Kredit aus. → Nach dem Notartermin
- Grundsteuer
- Jährliche Steuer der Gemeinde auf Grundbesitz – seit 2025 nach neuen Regeln. Bei Vermietung in der Regel auf den Mieter umlegbar. → Grundsteuer
H
- Hausgeld
- Monatliche Zahlung an die Eigentümergemeinschaft. Ein Teil ist auf den Mieter umlegbar, den Rest (Verwaltung, Rücklage) tragen Sie. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Hebeleffekt
- Mit wenig eigenem Geld einen großen Wert bewegen: Wertzuwachs gibt es auf die ganze Wohnung, nicht nur auf Ihren Einsatz. Auch ohne Wertsteigerung baut die Tilgung Vermögen auf. → Der Hebeleffekt
I
- Instandhaltungskosten
- Kosten für Reparaturen und Wartung. Am Gemeinschaftseigentum zahlt die Eigentümergemeinschaft aus der Rücklage, in Ihrer Wohnung Sie selbst. Als Vermieter setzen Sie sie in der Regel als Werbungskosten ab. → Hausgeld, WEG und Rücklage
K
- Kalkulationsmiete
- Die Miete, mit der das Exposé rechnet: eine Marktmiete für die Neuvermietung, geprüft an aktuellen Angeboten vergleichbarer Wohnungen. Je nach Objekt sichert die Mietgarantie des Bauträgers sie für einen bestimmten Zeitraum ab. → So rechnen unsere Exposés
- Kapitalanlage-Immobilie
- Eine Wohnung, die Sie nicht selbst bewohnen, sondern vermieten, um Vermögen aufzubauen. Miete, Steuervorteil und Tilgung arbeiten dabei für Sie. → Was ist eine Kapitalanlage-Immobilie?
- Kappungsgrenze
- Grenze für Mieterhöhungen auf die Vergleichsmiete: höchstens 20 % in drei Jahren, in Gebieten mit Verordnung 15 % (§ 558 Abs. 3 BGB). Gilt nicht für eine vereinbarte Staffelmiete. → Mieterhöhung
- Kauf bricht nicht Miete
- Kaufen Sie eine vermietete Wohnung, übernehmen Sie den bestehenden Mietvertrag mit allen Rechten und Pflichten – die Miete fließt ab der Übergabe weiter. → Nach dem Notartermin
- Käuferprovision
- Betrag, den der Bauträger bei einigen unserer Objekte dem Käufer auszahlt, bevor die Kaufnebenkosten fällig werden – das Geld ist für Sie, nicht für uns. → Kaufnebenkosten
- Kaufnebenkosten
- Alles, was zum Kaufpreis dazukommt: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch – bei Maklerkauf auch die Provision. Bei uns provisionsfrei. → Kaufnebenkosten
- Kaufpreisaufteilung
- Aufteilung des Kaufpreises im Kaufvertrag in Boden, Gebäude, Einbauküche und Sanierung. Sie bestimmt, was wie abgeschrieben wird. → AfA und Abschreibung
- Kaufpreisfaktor
- Kaufpreis geteilt durch die Jahreskaltmiete: Wie viele Jahresmieten kostet die Wohnung? → Mietrendite und Faktor
- Kaufvertragsentwurf
- Text des notariellen Kaufvertrags vor dem Termin. Als Verbraucher sollen Sie ihn in der Regel zwei Wochen vorher bekommen (§ 17 Abs. 2a BeurkG). → Der Ablauf bei uns
- Kaution (Mietkaution)
- Sicherheit, die Ihr Mieter beim Einzug hinterlegt – höchstens drei Nettokaltmieten. Sie wird getrennt von Ihrem eigenen Geld angelegt. → Die Verwaltung kümmert sich
- KfW-Förderkredit
- Kredit der staatlichen Förderbank KfW mit festem Zins, teils mit Tilgungszuschuss. In Weiden: Programm 261 für das Effizienzhaus 55 EE. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
L
- Leerstandsrisiko
- Die Gefahr, dass die Wohnung zwischen zwei Mietern eine Zeit leer steht. Dagegen helfen eine gefragte Lage, eine professionelle Mietverwaltung, die Mietgarantie des Bauträgers in den ersten Jahren und eine freie Reserve von etwa 3.000 bis 10.000 €. → Risiken und Schutz
- Lohnsteuer-Ermäßigung
- Freibetrag beim Lohnsteuerabzug (§ 39a EStG): Der Steuervorteil kommt mit jedem Gehalt statt erst mit der Steuererklärung. → Steuervorteil jeden Monat
M
- MaBV
- Makler- und Bauträgerverordnung: Bei Bau oder Kernsanierung zahlen Sie in Raten nach Baufortschritt – nur für fertige Abschnitte. → Der Ablauf bei uns
- Maklerprovision (Courtage)
- Honorar eines Maklers beim Kauf. Bei uns kaufen Sie provisionsfrei – Sie zahlen uns keine Provision; wir werden vom Bauträger vergütet. Auf Wunsch bestätigen wir das schriftlich. → Kaufnebenkosten
- Mängelhaftung (Gewährleistung)
- Hat die Wohnung einen versteckten Mangel, haftet der Verkäufer – wie weit, regelt der Kaufvertrag. Für neue Bauleistungen gilt die gesetzliche Gewährleistung, in Weiden z. B. für Bad, Böden, Elektrik, Heizkörper, Küche und Möbel. → Kauf vom Bauträger
- Marktaktiver Leerstand
- Leere Wohnungen, die sofort vermietet werden könnten – ohne Wohnungen, die z. B. gerade renoviert werden. Kleiner als der Gesamtleerstand. → Datenquellen
- Mietausfallversicherung
- Versicherung gegen ausbleibende Miete, z. B. durch Mietnomaden. Lässt sich zusätzlich abschließen – wir erklären es Ihnen im Gespräch. → Risiken und Schutz
- Mietgarantie
- Zusage des Bauträgers im notariellen Kaufvertrag: Er gleicht die Differenz zur kalkulierten Miete aus – Laufzeit je Objekt verschieden. → Mietgarantie und Staffelmiete
- Mietspiegel
- Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmiete einer Stadt – ein Durchschnitt der Mieten der letzten Jahre, aller Baujahre und Zustände. Grundlage für Mieterhöhungen nach § 558 BGB. → Mieterhöhung
- Mietverwaltung (Sondereigentumsverwaltung)
- Kümmert sich um Ihre Wohnung und Ihren Mieter: Abrechnung, Mieterwechsel, Neuvermietung. Bei unseren Objekten 30 € im Monat eingerechnet. → Die Verwaltung kümmert sich
- Miteigentumsanteil
- Ihr Anteil am Gemeinschaftseigentum, z. B. 68/1.000. Danach werden viele Kosten der Gemeinschaft verteilt. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Modellrechnung
- Rechnung mit offen genannten Annahmen – keine Prognose und keine Garantie. So sind alle Beispielwerte aus unseren Exposés zu lesen. → So rechnen unsere Exposés
N
- Nebenkostenabrechnung
- Einmal im Jahr rechnet der Vermieter die Betriebskosten mit dem Mieter ab – spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungsjahres. Das übernimmt bei uns die Mietverwaltung. → Die Verwaltung kümmert sich
- Nettokaltmiete
- Die reine Miete ohne Nebenkosten – mit ihr rechnen unsere Exposés. Beispiel Offenbach WE 11: 1.100 € (1.050 € Wohnung + 50 € Einbauküche). → Mietrendite und Faktor
- Nettomietrendite
- Wie die Bruttomietrendite, aber nach Abzug der Kosten, die der Mieter nicht trägt. Aussagekräftiger, aber stärker von Annahmen abhängig. → Mietrendite und Faktor
- Nicht umlagefähiges Hausgeld
- Der Teil des Hausgelds, den Sie als Eigentümer selbst tragen – vor allem Verwaltung und Rücklage. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Notar
- Beurkundet den Kaufvertrag, beantragt die Eintragungen im Grundbuch und überwacht die Zahlung. Gebühren sind gesetzlich festgelegt (GNotKG). → Notar und Grundbuch
P
- Pendlersaldo
- Einpendler minus Auspendler einer Stadt. Ein Plus heißt: Hier arbeiten mehr Menschen, als hier wohnen. → Standort-Check
R
- Rendite nach Steuern
- Was die Wohnung Ihnen nach dem Steuervorteil wirklich bringt. Weil Zinsen, AfA und Kosten Ihre Steuer senken, ist das Ergebnis nach Steuern oft deutlich besser als vor Steuern. → Mietrendite und Faktor
- Reservierungsgebühr
- Manche Anbieter verlangen sie vor dem Notartermin. Bei uns gibt es keinen Reservierungsvertrag und keine Reservierungsgebühr – verbindlich wird der Kauf erst beim Notar. → Seriöse Anbieter erkennen
- Restnutzungsdauer
- Wie lange ein Gebäude wirtschaftlich noch genutzt werden kann. Ist sie per Gutachten kürzer als die gesetzliche Annahme, ist eine höhere AfA möglich. → Restnutzungsdauer und Denkmal-AfA
- Restschuld
- Was nach einer bestimmten Zeit vom Kredit noch offen ist. In unseren Exposés: Vermögen = Wert der Wohnung − Restschuld. → Annuität verstehen
S
- SCHUFA
- Auskunftei, die speichert, ob Sie Kredite und Rechnungen pünktlich zahlen. Ein oder zwei kleine Einträge sind meist kein Problem; Ihre Daten können Sie kostenlos abfragen. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
- Selbstauskunft
- Formular für die Bank mit Ihren Angaben zu Einkommen, Ausgaben, Krediten und Vermögen. Vollständige, ehrliche Angaben beschleunigen die Prüfung. → Voraussetzungen und 100-%-Finanzierung
- Selbsttragend
- Bei uns nur dann, wenn die Zuzahlung nach Steuern im Schnitt unter 50 € im Monat liegt. → Tragbarkeit
- Sollzins
- Der vereinbarte Zinssatz Ihres Kredits, ohne Nebenkosten. In unseren Exposés: 4,5 %. → Zinsbindung und Anschluss
- Sondereigentum
- Ihre Wohnung selbst – alles innerhalb Ihrer vier Wände, das nur Ihnen gehört. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Sondernutzungsrecht
- Recht, einen Teil des Gemeinschaftseigentums allein zu nutzen – z. B. einen Stellplatz oder Garten. Es steht in der Teilungserklärung. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Sondertilgung
- Zusätzliche Zahlung auf den Kredit außerhalb der Rate. Bei unseren Finanzierungen sind bis zu 5 % pro Jahr möglich. → Sondertilgung
- Sonderumlage
- Einmalige Zahlung der Eigentümer, wenn eine größere Reparatur nicht aus der Rücklage bezahlt werden kann. In jedem unserer Exposés beantworten wir die Frage „Drohen Sonderumlagen?“ – in Offenbach z. B. sind die Arbeiten 2026 abgeschlossen und vom Verkäufer bezahlt. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Spekulationsfrist
- Verkaufen Sie eine vermietete Wohnung aus dem Privatvermögen nach mehr als 10 Jahren, ist der Gewinn steuerfrei (§ 23 EStG). → Spekulationssteuer
- Staffelmiete
- Im Mietvertrag von Anfang an festgelegte Mieterhöhungen mit Datum und Betrag (§ 557a BGB). Dazwischen bleibt die Miete mindestens ein Jahr gleich. → Mietgarantie und Staffelmiete
- Steuerliches Ergebnis
- Miete minus Zinsen, AfA und Kosten. Ein Minus senkt Ihre Steuer auf das übrige Einkommen – das ist der Steuervorteil. → Werbungskosten
- Steuervorteil
- Was Sie durch Zinsen, AfA und Kosten weniger Steuern zahlen – bei unseren Wohnungen oft 300–600 € im Monat (je nach Objekt und Einkommen). Auf Antrag schon mit jedem Gehalt. → Steuervorteil jeden Monat
- Stresstest
- Rechnung mit schlechteren Annahmen, z. B. höherem Zins oder weniger Miete. Zeigt, ob Ihre Rechnung auch dann noch trägt. → Stresstest-Rechner
T
- Teilungserklärung
- Notarielle Urkunde, die ein Haus in einzelne Wohnungen (Sondereigentum) und Gemeinschaftseigentum aufteilt. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Tilgung
- Der Teil der Rate, der die Schulden senkt. Tilgung ist kein Aufwand, sondern Vermögensaufbau. → Annuität verstehen
- Tilgungsplan
- Tabelle, die für jedes Jahr Zins, Tilgung und Restschuld zeigt. → Annuität verstehen
- Tragbarkeit
- Rate minus Miete minus Steuervorteil – was Sie monatlich wirklich selbst zahlen, und ob das zu Ihrem Budget passt. → Tragbarkeit
U
- Übergabe
- Tag, an dem Sie Besitz, Nutzen und Lasten der Wohnung übernehmen. Ab hier läuft bei vielen unserer Objekte die Mietgarantie. → Der Ablauf bei uns
- Übergabeprotokoll
- Protokoll beim Ein- oder Auszug des Mieters: Zählerstände, Schlüssel, Zustand der Wohnung, am besten mit Fotos. Es gehört zum Mieterwechsel, den die Mietverwaltung für Sie übernimmt. → Die Verwaltung kümmert sich
- Unbedenklichkeitsbescheinigung
- Bestätigung des Finanzamts, dass die Grunderwerbsteuer bezahlt ist. Ohne sie keine Eintragung als Eigentümer (§ 22 GrEStG). → Kaufnebenkosten
V
- Verkehrswert (Marktwert)
- Der Preis, der für die Wohnung am Markt realistisch erzielbar ist. Die Bank leitet daraus vorsichtiger den Beleihungswert ab. Unsere Exposés vergleichen unseren m²-Preis mit aktuellen Angebotspreisen. → Mietrendite und Faktor
- Vermögen (in unseren Exposés)
- Wert der Wohnung minus Restschuld. Ihre eigenen Einzahlungen zeigen wir daneben – bewusst nicht verrechnet. → So entsteht Vermögen
- Vorfälligkeitsentschädigung
- Gebühr der Bank, wenn Sie den Kredit während der Zinsbindung vorzeitig ganz zurückzahlen, z. B. beim Verkauf. Zehn Jahre nach der Auszahlung können Sie mit sechs Monaten Frist ohne diese Gebühr kündigen (§ 489 BGB). → Zinsbindung und Anschluss
W
- Warmmiete
- Was der Mieter insgesamt zahlt: Kaltmiete plus Betriebskosten und Heizung. So trägt Ihr Mieter den umlagefähigen Teil des Hausgelds. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft)
- Alle Eigentümer eines Hauses zusammen. Sie entscheiden gemeinsam über das Gemeinschaftseigentum. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- WEG-Verwaltung (Hausverwaltung)
- Kümmert sich ums Gebäude: Instandhaltung, Versicherungen, Eigentümerversammlung, Rücklage. Bezahlt über das Hausgeld. → Die Verwaltung kümmert sich
- Werbungskosten
- Alle Kosten rund um die Vermietung, die Sie von der Miete abziehen: Zinsen, AfA, Verwaltung, Fahrten zur Wohnung … → Werbungskosten
- Wertentwicklung
- Wie sich der Wert der Wohnung verändert. Unsere Exposés rechnen mit 3 % pro Jahr und zeigen zusätzlich 0, 2 und 4 %. → So entsteht Vermögen
- Wirtschaftsplan
- Jahresplan der Eigentümergemeinschaft: Welche Kosten erwartet werden und wie viel Hausgeld jede Wohnung zahlt. → Hausgeld, WEG und Rücklage
- Wohnflächenberechnung
- Berechnung der Wohnfläche nach der Wohnflächenverordnung: Räume zählen voll, Balkone meist zu einem Viertel, Keller gar nicht. Darauf beruhen Preis und Miete pro m². Die Wohnfläche steht in jedem unserer Exposés. → Diese Unterlagen bekommen Sie vor dem Kauf
- Wohngebäudeversicherung
- Versichert das Haus gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. In einer Eigentümergemeinschaft schließt sie die Verwaltung für das ganze Haus ab; die Kosten stecken im Hausgeld und sind auf den Mieter umlegbar. → Hausgeld, WEG und Rücklage
Z
- Zensus 2022
- Amtliche Volkszählung mit Stichtag 15.05.2022. Liefert u. a. Einwohnerzahlen, Mieten und Leerstand je Stadt. → Datenquellen
- Zinsbindung
- Zeitraum, für den Ihr Zins fest vereinbart ist, z. B. 10 Jahre. Danach folgt die Anschlussfinanzierung. → Zinsbindung und Anschluss
- Zuzahlung nach Steuern
- Was nach Miete und Steuervorteil monatlich von Ihnen kommt. In unseren Exposés im 1. vollen Jahr und im Schnitt über 10 Jahre. → Tragbarkeit
- Zwei-Konten-Modell
- Ein eigenes Konto nur für die Wohnung: Miete rein, Rate und Hausgeld raus – so bleibt alles übersichtlich. → Das Zwei-Konten-Modell
Prüfen Sie in 2 Minuten kostenlos, was zu Ihnen passt, und fordern Sie Ihr Finanzierungszertifikat an.
- Einkommensteuergesetz §§ 7, 7i, 21, 23, 39a – gesetze-im-internet.de/estg
- BGB §§ 311b, 489, 557a, 558 – gesetze-im-internet.de/bgb · Beurkundungsgesetz § 17 – gesetze-im-internet.de/beurkg · Geldwäschegesetz § 16a – gesetze-im-internet.de/gwg_2017
- Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) §§ 79, 80 – bis 28.07.2026 Gebäudeenergiegesetz (GEG), Titel geändert durch Gesetz vom 23.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 226) mit Wirkung vom 29.07.2026 – gesetze-im-internet.de/geg
- Grunderwerbsteuergesetz § 22 – gesetze-im-internet.de/grestg_1983 · Wohnungseigentumsgesetz – gesetze-im-internet.de/woeigg
- BFH, Urteil vom 14.01.2025, IX R 19/24 (Erhaltungsrücklage erst bei Verwendung abziehbar)
- Werte aus unseren Objekten (Zins, Tilgung, Mietgarantie, Mietverwaltung): Exposés der Deutschen Kapitalentwicklung, Stand 28.10.2026
Ihr nächster Schritt
Offenbach am Mainab 225.000 €Ø Überschuss +126 bis +237 € im Monat3 Jahre Mietgarantie · provisionsfrei
Nürnberg · Knauerstraße 11ab 230.000 €Ø Überschuss +3 bis +25 € im Monat3 Jahre Mietgarantie · provisionsfrei
Kasselab 187.000 €Ø Überschuss +48 bis +86 € im Monat3 Jahre Mietgarantie · provisionsfrei
Weiden · Neubau mit KfWab 133.000 €9 von 10 Wohnungen selbsttragend (unter 50 € Zuzahlung)Mietgarantie laut Kaufvertrag · provisionsfreiModellrechnungen aus unseren Exposés (Ø 10 Jahre nach Steuern, 35 % Grenzsteuersatz). Alle Objekte ansehen
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Der Ablauf bei uns
Vom ersten Gespräch bis zum Notar – kostenlos, unverbindlich, Schritt für Schritt.
So rechnen unsere Exposés
Annahmen, Steuersatz, Wertsteigerung, Rücklagen – offen gelegt.
Was ist eine Kapitalanlage-Immobilie?
Vermieten statt selbst wohnen: wer mitzahlt und was am Ende Ihnen gehört.
Allgemeine Information, Stand 28.10.2026. Keine Steuer-, Rechts- oder Finanzierungsberatung – für Ihren Einzelfall fragen Sie bitte Ihren Steuerberater bzw. Ihre Bank. Beispielwerte aus unseren Exposés sind Modellrechnungen.




